Gründen ohne Grenzen

In Deutschland gibt es ein verborgenes Potenzial: Tausende Menschen mit brillanten Ideen und unternehmerischem Talent, die dieses nie als Gründer:innen ausüben werden. Wenn sich nichts ändert…

Logo der Initiative für Inklusives Gründen

Initiative für inklusives Gründen

Logo der Initiative für Inklusives Gründen
  • 81 % der Startups werden von Männern gegründet

  • 85 % der Startups werden von Akademiker:innen
    gegründet

  • 86 % der Startup-Gründenden
    sind in Deutschland geboren

Factsheet
PDF 728 KB
Julia und Erdal

Mission

Logo der Initiative für Inklusives Gründen

In Deutschland gibt es ein verborgenes Potenzial: Tausende Menschen mit brillanten Ideen und unternehmerischem Talent, die nie gründen werden. Nicht, weil es ihnen an Fähigkeiten mangelt, sondern weil unsichtbare Barrieren sie aufhalten: Menschen, die keinen Zugang zu Netzwerken haben. Hochtalentierte Individuen, die aufgrund ihrer Herkunft unterschätzt werden. Personen, deren Lebenswege nicht dem „klassischen Gründerprofil“ entsprechen.

Logo der Initiative für Inklusives Gründen
Setz Dich ein
für Gründen
ohne Grenzen

Botschafter:innen

Botschafter:innen

Lösungen

Frauen als Schlüssel zur Gründungszukunft

Eine Erhöhung des Frauenanteils im Startup-Sektor von aktuell 18,8 % auf 40 % würde nicht nur die Gerechtigkeit fördern, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Potenziale freisetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen strukturelle Barrieren wie mangelnde Finanzierung, fehlende Vorbilder und Vereinbarkeitsprobleme systematisch abgebaut werden.

Zur Online-Studie

Migrationsbezug als unternehmerische Stärke

Menschen mit internationalen Wurzeln bringen einzigartige Perspektiven, kulturelles Wissen und globale Netzwerke mit – ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmensgründungen. Das deutsche Gründungsökosystem muss dieses Potenzial besser nutzen.

Zur Online-Studie

Soziale Mobilität durch Unternehmer:innentum

Entrepreneurship kann ein mächtiger Katalysator für soziale Mobilität sein. Doch derzeit bestimmt die soziale Herkunft stark über Gründungschancen. Ein gerechtes System ermöglicht allen Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft – Zugang zu Bildung, Netzwerken und Kapital, um ihre unternehmerischen Ambitionen zu verwirklichen.

Zur Online-Studie

Jung gründen, Großes schaffen

Junge Menschen bringen frische Perspektiven, digitale Kompetenzen und Innovationsimpulse mit, nutzen jedoch ihr Gründungspotenzial zu selten. Dabei können sich gut 40 % der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland vorstellen, ein Unternehmen zu gründen.

Zur Online-Studie

Impact und Vernetzung als Schlüssel zum Systemwandel

Die Zukunft gehört Unternehmen, die wirtschaftlich erfolgreich sind UND gesellschaftlich wirken. Impact Entrepreneurship ist Vorreiter für Diversität – hier gründen und arbeiten bereits heute überdurchschnittlich viele Frauen und Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds.

Zur Online-Studie

Deep‑Dive

Impact-Startups in Deutschland

Impact-Gründungen kombinieren soziale oder ökologische Missionen mit unternehmerischem Handeln. In öffentlichen Diskursen tauchen sie nicht oft auf. Der Deutsche Social Entrepreneurship Monitor bietet einen Einstieg.

Social Entrepreneurship: Die Zukunft eines vielversprechenden Ökosystems sichern

Die jetzige Regierung setzt die Förderung von Impact-Unternehmen nicht in gleichem Maße fort wie die Letzte. Dabei tragen sie nicht nur zur Lösung gesellschaftlicher Probleme bei, sondern sind auch Vorreiter der Diversität.

Gründer:innen mit Migrationsbezug sind überdurchschnittlich innovationsorientiert

Im Rahmen des Bertelsmann-Projekts “Gründungspotenziale stärken” entstand in Zusammenarbeit mit dem Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ des ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung eine Analyse der Entwicklung von innovativen Gründungen mit Migrationsbezug während der letzten 20 Jahre im Vergleich zum deutschen Gründungsgeschehens insgesamt.

Die vertane Chance: Der Koalitionsvertrag 2025 lässt ökonomisches Potenzial ungenutzt liegen

Bereits heute hat etwa jede:r vierte Selbständige eine Einwanderungs- oder Fluchtgeschichte – Tendenz steigend. Dennoch werden die ökonomischen Potenziale migrantischer Gründer:innen in politischen Debatten zumeist ignoriert. Auch der Bundesregierung fehlt es an konkreten Maßnahmen, die Menschen mit Einwanderungs- und Fluchtgeschichte gezielt in die Gründungsförderung einbeziehen. Ein Beitrag von GoG-Ökosystempartner Perspektive Neustart.

Ökosystem

Wir unterstützen die Initiative